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Erlebnispädagogik
Schulerlebnispädagogik an der Berufsschule
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Im Schuljahr 2007 wurden in Dillingen 27 Lehrer aus dem beruflichen Schulbereich in Bayern zu Multiplikatoren für Schulerlebnispädagogik ausgebildet. Ab dem Schuljahr 2008/2009 stehen diese Multiplikatoren für Informationsveranstaltungen und Fortbildungen zur Verfügung. „Erlebnispädagogik ist „learning by doing, erleben und lernen, Gemeinschaftserlebnis, Grenzsituation, Ganzheitlichkeit, Bezug zum eigenen Körper, Aktion und Reflexion, praktische Erfahrung, Auseinandersetzung …“ (Reiners) |
| Anhand verschiedener Forschungsberichte und wissenschaftlichen Arbeiten wurde deutlich, dass erlebnis- und handlungsorientiertes Lernen und Erfahren zur Verbesserung der Selbst- und Sozialkompetenz und damit zur Ich-Stärkung führt. Dies beugt Verunsicherungen und Abhängigkeiten vor und kann damit zur Stabilisierung und Festigung der Persönlichkeit beitragen. Schulerlebnispädagogik legt Wert darauf, sich von Freizeit- Erlebnispädagogik abzuheben. Nicht der Spaßfaktor steht im Vordergrund sondern die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen nach einem ganzheitlichen Ansatz. |
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Einige Ziele die dabei erreicht werden sollen, möchte ich an dieser Stelle aufführen: |

Was ist Schul-Erlebnispädagogik
| Durch exemplarische Lernprozesse (learning by doing, physische, psychische und soziale Herausforderungen )sollen Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden und die Fähigkeit erwerben, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten. Zur Erreichung dieser Ziele stehen dem Schulerlebnispädagogen vor allem gruppendynamische Übungen zur Verfügung. Durch gezielte Reflexionsmethoden wird das Erlebte bewusst gemacht. |

„SEP“ im Schulalltag
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„SEP“ kann als Medium unterrichtsbegleitend oder punktuell eingesetzt werden. Neben dem Erwerb und der Entwicklung verschiedener Sozialkompetenzen ist auch die Prävention ein weiterer wichtiger Faktor. So müssen z.B. bei Kooperationsübungen Teams zur Lösung der gestellten Aufgaben gebildet werden. Die Aufgabenstellung ist so gestaltet, dass sie einerseits eine Herausforderung für die Teilnehmer stellt und zum andern nicht allein, sondern nur im Team zu bewältigen ist. Dabei können vorhandene Konflikte oder Probleme in der Klassengemeinschaft aufgezeigt oder sichtbar gemacht werden. |
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Bei allen Übungen gilt das oberste Prinzip „Zero accident“. Spektakuläre Aktionen mit hohem Risiko schließen sich deshalb von selbst aus. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass SEP-Übungen von ungeübten Lehrkräften durchgeführt, in puren Aktionismus münden können. |
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Unser Team aus Oberbayern:
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Hans Graf Staatliche Berufsschule Freising hans.graf@berufsschule-freising.de |
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Stephanie Heigermoser Staatliche Berufsschule III Privat: Stephanie.Froemel@web.de |
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Peter Kelm Private, staatlich anerkannte Berufsschule zur individuellen Lernförderung der Jugendsiedlung Traunreut KelmP@bsjs.de |
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Franz Mayer Private, staatlich anerkannte Berufsschule zur individuellen Lernförderung der Jugendsiedlung Traunreut |
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Sonja Stegmüller Staatliche FOS/BOS/Berufsschule sonja.stegmueller@gmx.de |
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Dr. Georg Gafus Staatliche Berufsschule 2Wittelsbacher Straße 16a 83022 Rosenheim Tel.: 08031/2168-0 Email: gafus.georg@bs2ro.de
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